An diesem Wochenende ging es für mich nach Vaihingen auf ein CX Rennen. Bei der Startaufstellung stand ich mal wieder in der letzten Reihe. Nach dem Startschuss konnte ich aber gleich viele Plätze gut machen. Aber ich merkte auch gleich das ich heute nicht an meine Grenze gehen kann da mir mein Essen noch schwer im Magen lag. In der Zweiten Runde fiel meine Kette bei einer kleinen Welle runter da ich auf einem Holprigen stück Schalten musste. In der gleichen Runde auf der etwas matschigen Strecke rutschte ich in einer Geteerten steilen Kurve und viel hin aber ich konnte schnell wieder aufstehen und weiter fahren. Insgesamt ist zu sagen die Strecke ist geil allerdings bin ich mit meinem Ergebnis nicht so zufrieden da ich weiß das ich das besser kann. In Zahlen war es dann der 17. Platz.

 

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Das Rennen in Baiersbronn gehört zum elektroland24_cxcup_pb_wahoo und ist somit eins von fünf rennen die zu dem Cup gehören. So jetzt zum rennen in Baiersbronn nach den Zwei Wochen Trainings Pause mal wieder auf dem Rad zu Sitzen ist echt immer wieder Toll. Der Start lief richtig Gut auch wenn es am Start etwas Verwirrung gab da das erste Jahr U23 30 sekunden Vorsprung bekommen haben. Allerdings waren alle schnell wieder eingeholt bis auf einer gegen den hatte ich leider keine Chance. Am Ende fuhr ich bei der Elite als 4. durchs Ziel und in der U23 Wertung wurde ich 2. somit war es ein sehr Erfolgreiches Rennen bei dem ich am Ende mit einer Hacke als „Pokal“ nachhause nehmen durfte.

 

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Am 3.10.2021 ging es für mich nach Kehl zur Deutschen Meisterschaft im Cross. Mein Startplatz in der Zweiten Reihe war echt gut. Nur leider kam ich am Start nicht ins Pedal, als ich es dann endlich geschafft hatte ging nach zweimal treten die Kette runter, die ich dann während der Fahrt zum Glück wieder drauf bekommen habe. Mit 10 Sekunden Abstand fuhr dann auch ich endlich richtig los. Also ging es jetzt los mich von Platz 35 nach vorne zu arbeiten das lief echt gut und im Ziel landete ich auf Platz 9. Ich bin sehr glücklich über den hart erarbeiteten 9. Platz.

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Vor der Off-Season noch ein letztes mal Gas geben in Bensheim bei einem Bundesliga Cross Rennen. In der Ersten Runde bei den Hürden rutschte ich von meinem Lenker ab beim Überspringen und flog drüber somit verlor ich viel Zeit. Vor allem was viel schlimmer war, dass meine hintere Bremse sich verstelle hat und bremste somit nicht mehr. Meine Schaltung hatte auch was abbekommen so dass ich nicht mehr den obersten Gang fahren konnte. Daher kostete mich die Aufholjagt und die kurzen steilen Anstiege viel kraft und die Abfahrten mehr Konzentration als sonst also landete ich am Ende auf Platz 17.

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Das Wochenende in Titisee Neustadt war etwas anders als sonst da ich am Samstag das erste Flutlicht rennen gefahren bin. Mein Start die Hochfürstschanze raus lief echt gut die ersten sieben Runden mit den als nicht ganz hell ausgeleuchteten stellen, mit einer ganz dunklen Kurve und dem Steilen Auslauf der Hochfürstschanze hoch liefen echt richtig geil. Allerdings passierte es in der achten Runde die auch die vorletzte war. Passierte es in der einen ganz dunklen Kurve sprang meine Kette runter und ich musste im stockdunklen Wald meine Kette wieder drauf bekommen, dass mich viel Zeit kostete. Nach der neunten Runde Fuhr ich als 8. durchs Ziel. Am Sonntagvormittag hieß es wieder fit sein, der Marathon stand an. Der dann erstmal um eine Stunde verschoben wurde wegen Gewitter. Also hieß es warten im Auto. Dann endlich ging es los der Start war sehr hart da Simon Stiebjahn, Caleb Kieninger und Niklas Schehl das Tempo sehr hoch gehalten hatten, das war echt hart. Danach bin ich etwas eingegangen und wurde von fünf anderen Fahrern Überholt. Dann wollte mich Mathias Bettinger überholen was er auch schaffte aber ich blieb dran und versägte ihn zum Schluss noch auch wenn ich mein Endspurt zu früh ansetzte da ich dachte das man nicht an der Schanze vorbei Fährt und außen herum  Fährt aber ich schaffte es und bin dann als achter in den Auslauf der Hochfürstschanze hoch durchs Ziel gefahren.

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Es ging für mich noch einmal nach Gedern aber diesmal zum Bundesliga Rennen. Am Start hatte ich ziemliche Schwierigkeiten los zukommen da ich mal wieder einen Startplatz hinten hatte. Als ich dann auf der Strecke war habe ich mich Runde für Rund vor gekämpft bis auf Platz Fünfzehn auf dem ich dann auch durchs Ziel fuhr. Mit dem bis dahin besten Bundesliga Ergebnis war ich sehr zufrieden.

 

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Beim Rothausbike Giro im Hochschwarzwald war das Wetter alle vier Wettkampftage sehr regnerisch und so im Schnitt hatte es 8 Grad. Die ersten zwei Tage starteten und beendeten wir unsere Rennen bei der Bierbrauerei Rothaus in Rothaus. Bei der Ersten Etappe an Tag eins waren meine Beine leider noch nicht so fit und nicht vorbereitet auf die lange harte Belastung. Nach dem ich zu spät angefangen habe zu Essen. Auf den 61,90 Kilometer mit 1684 Höhenmetern die nicht liefen war ich echt froh als ich es endlich wusste da vorne ist das Ziel dann hast du es für heute geschafft. Ich war sehr unzufrieden mit dem 54 Platz. Am zweiten Tag habe ich mich zwar nicht fitter gefühlt aber ich bin nicht mit so viel druck an den Start gegangen, dass es jetzt auf der Stelle gut laufen muss. Allerdings lief der Tag tatsächlich besser, ich konnte mich am Anfang wesentlich länger in der Spitzengruppe halten. Somit hatte ich wieder mehr Motivation für diesen und auch die nächsten zwei Renntage die noch Folgten. Am Ende wurde es am Tag zwei ein Zufriedener 30. Platz. An Tag drei ging es am Notschrei bei Todtnau los. Allerdings kurz nach dem Start schätzte ich ein Matschloch etwas niedriger ein als es letztendlich war. Bei dem Sturz habe ich ein Paar Sekunden verloren und dabei auch die Spitzengruppe. Die restliche Etappe mit 65,35 Kilometern und 2398 Höhenmetern Lief dann echt gut und ich rollte dann als 25. im Notschrei Stadion über die Ziellinie. Auch die zwei sehr langen und echt harten Anstiege die es in der Etappe nur gab liefen sehr gut. Am vierten und Letzten Tag des Bike Giros lief das rennen nochmal richtig Geil mit der Motivation von den zwei Vortagen fuhr ich als 24 noch ein letztes mal über die Ziellinie im Stadion. Nach vier Tagen, 253,79 Kilometer mit 7690 Höhenmetern in 11 Stunden 37 Minuten und 28 Sekunden ist es geschafft in der Gesamtwertung belege ich Platz 32 .

 

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Bei dem Marathon in Neustadt an der Weinstraße gibt es nicht so viel zu sagen. Bis auf das es mich kurz nach dem Start In einer Sandigen Kurve gelegt hatte und es echt sehr anstrengend war. Am Ende wurde es der dreizehnte Platz für mich.

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Das 6 Stunden Rennen in Breitbrunn war mal etwas länger als sonst meinen Rennen sind. Daher dachte ich mir ich halte mich hier mal kürzer und erzähle euch nur wie die Sechs einzelnen Stunden liefen. Erste Stunde Lief richtig geil fast wie ein XCO Rennen die zweite Stunde lief auch noch gut anstrengend aber lief. Nach der Dritten Stunde Stellte ich Dann fest das ich erste die Hälfte habe. Die Vierte Stunde lief dann nur noch Zää und ich fraget mich wie kommt man auch auf so eine Idee das alleine zu fahren. In der Fünften Stunde war nur noch beißen und denken es ist nicht mehr lang. Nach Sechs Stunden Neunzehn Minuten, 150 Kilometer und 2800 Höhenmeter fuhr ich als Vierter über die Ziellinie.

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Für mich ging es nach einer längeren Wettkampfpause endlich mal wieder auf einen Wettkampf nach Gedern zur Deutsche XCO Meisterschaft. Bei der Startplatz Verlosung hatte ich etwas Pech da ich von Platz 53 starten musste. Daher war ich in den ersten drei Runden mit der Aufholjagt beschäftigt die mich sehr viel Kraft kostete wodurch meine Fahrtechnik ein wendig drunter litt und ich ein Paar doofe Fehler machte. Die restlichen der sechs Runden fuhr ich dann das rennen souverän zu ende und landete am Ende auf Platz 21.

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Für mich ging es am Freitag an den Olympia Stützpunkt nach Freiburg. Auf dem Programm stand ein Kaderlehrgang der besonderen Art. Intensive Einheiten, aktive Regeneration mit abschließender Landesverbandsmeister-schaft. Der Landestrainer wollte wissen wie gut die Trainingsvorgaben anschlagen. Nach dem gemütlichen Einrollen, Einzelgesprächen und einer von uns abgegebenen Prognose für den bevorstehenden Wettkampf, am Freitag, standen am Samstag gleich 2 Einheiten an. Eine GA und eine Vorbelastung mit intensiven Elementen.
Am Sonntag ging es dann gegen halb neun in den Kirchzartner Hexenwald. Pünktlich um 10:15 Uhr fiel der Startschuss für die Elite und U23 Fahrer. Insgesamt 23 standen am Start. Dies war sicherlich auch der Tatsache geschuldet, dass Zeitgleich die MTB Marathon DM im Odenwald ausgetragen wurde. Trotz allem gingen mit mir verschiedene Größen des Landesverbandes auf die 8 (+Startloop) Runden. Unter anderem Niklas Schehl, Tim Feinauer, Louis und Noah Neff und Sven Strähle. Allesamt mit verschiedenen deutschen Meistertiteln dekoriert. Zudem gesellte sich Martin Vidaurre(Jahrgang 2000!!!), mehrfacher Chilenischer Meister, PanAmerica Champion usw. an den Start.
Von Beginn an drückte Martin mächtig aufs Gas. Sofort setzte er sich ab. Niklas Schehl, Louis Neff und Sven Strähle reiten sich hinter ihm ein. Dahinter blieb das Feld geschlossen. Ich, ein bekannt mittelmäßiger Starter ging als 15. in die Startloop. Tim Feinauer und Noah Neff machten sich als erste auf die Verfolgung. Dahinter bildetet sich um mich herum eine 8 köpfige Gruppe. Das ganze passierte noch immer in der Startloop. In der ersten regulären Runde knallte Ich aus der Gruppe und machte mich auf die Verfolgung der Führenden. Alleine kam ich Runde für Runde näher. Am Ende fehlten mir nur knapp 20 sec. auf den Bronzerang.

Somit wurde bestätigt, dass die Trainingsvorgaben sehr gut umgesetzt werden. Noah Neff und Ich sind beide Jahrgang 2001 und gehören damit zu Jüngsten im Feld. 

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Doppeltes Rennwochenende in Mannheim und Herxheim. Am Samstag ging es zunächst nach Mannheim. Hier wird traditionell das Crossrennen rund um das Rudi und Willi Altig Radstadion ausgetragen. Die U23 startete zusammen mit den Elitefahrern. Auch hier, wie schon letzte Woche in Öschelbronn, standen einige Größen des Radsports am Start. So z.B. Sascha Starker, Christian Pfäffle, Tobias Kurz und nicht zuletzt Lars Hemmerling. Als Nachmelder musste ich ans Endes des 25-köpfigen Feldes. Lars erwischte einen Mega Start und fuhr aus der letzten Reihe auf Platz 1 an die Spitze des Feldes. Hier entbrannte dann auch gleich der Zweikampf Starker/Hemmerling. Ich musste mich durchs Feld wühlen. Diesmal konnte ich mich aber gut durchsetzen und kam nach der ersten Runde hinter Christain Pfäffle als Neunter über die Linie. Sein Tempo konnte ich nicht halten. Im Laufe der Zeit arbeitete ich mich auf Platz 6 vor und lag direkt hinter Tobias Kurz. Mit ihm war ich dann die letzten 4 Runden unterwegs. Er kommt super aus den engen 180° Kurven und ich verlor immer ein paar Meter. Somit war klar, dass ich nur an einer langen Geraden oder einem Anstieg attackieren konnte. Ich dachte an eine ganz bestimmte Stelle. Oberhalb des Radstadions gab es eine Sequenz mit einem doppelten Hindernis. Hier kam ich immer besser drüber als Tobi. Und genau hier stürzte er direkt vor mir. Sein Rad schlug in meinem ein. Wir mussten uns Beide erstmal sammeln. Ich kam besser los als er und wurde dann letztlich 5. Gewonnen hat Lars Hemmerling vor Sascha Starker. Das war jetzt mein zweiter TopTen Platz in einem Eliterennen.

Bilder aus Mannheim gibt es hier.

Sonntags fuhr ich dann Kurzentschlossen nach Herxheim in der Pfalz. Auch hier, ein gemeinsames Rennen mit den Elitefahrern. Am Start, wieder Tobias Kurz, Sascha Starker und diesmal noch die beiden CycloCross LV Pfalz Meister der Elite und U23 Wolfram Kurschart und Moritz Plambeck. Moritz fuhr einen ungefährdeten Start/Ziel Sieg ein. Wolfram verlor am Start, unter anderem, GEGEN MICH, wichtige Plätze. Ich kam ganz gut weg und ging als 7. auf die 4.3 km lange Runde. Leider versagte heute ein wenig die Technik. Ich konnte nicht alle Gänge schalten. So hatte ich große Mühe und war zwischenzeitlich raus aus der TopTen. In der Mitte des Rennens kam Wolfram von hinten angeballert. Ich konnte ihm nicht folgen, was mich schon ziemlich genervt hat. Die Beine waren eigentlich sehr gut. Im Laufe der letzten Beiden Runden arbeitete ich mich wieder auf Platz 8 vor. So kam ich dann auch ins Ziel.

Bilder aus Herxheim sind hier zu finden.

 

 

Es geht wieder los, aber wie!! Am Sonntag standen die Ba-Wü Meisterschaften im CycloCross in Öschelbronn an. In meinem ersten Jahr in der U23 durfte (musste) ich mit den "GROSSEN" starten. Und das waren u.a. Luis Neff, Christian Pfäffle, Martin Frey und nicht zuletzt Simon "Stiebi" Stiebjahn. Allesamt erfahrene Racer. Dazu noch ein paar andere bekannte Gesichter. Die Renndauer von 60min ist auch schon mal ganz was anderes als zuletzt noch 40min bei den Junioren. Pünktlich um 15:10 Uhr fiel der Startschuss. Ich bin, wie immer, mittelmäßig losgekommen und ging als Vorletzter in die erste Kurve. Von da ab fand ich recht schnell einen guten Tritt. Mitte der ersten von 12 Runden lag ich auf Platz 9. Kurz darauf fuhr ich auf Tobias Kurz auf. Danach hat sich eine Dreiergruppe gebildet. Ab der Mitte des Rennens erhöhte ich das Tempo und Tobias konnte uns, auch aufgrund eines Defekts, nicht mehr folgen. Nach 9 Runden legte ich nochmal nach und auch Marvin Lutz konnte nicht mehr mit. Ab da fuhr ich auf Platz 7 liegend das Rennen konzentriert zu Ende. Nach 12 Runden, 25km und 65 Minuten rollte ich überglücklich über die Ziellinie. Lediglich Lukas Baldinger war in der U23 Kategorie schneller als ich. Somit wurde ich, wenn auch nur inoffiziell, (leider gab es keine separate U23 Wertung) Ba-Wü Vizemeister. Allerdings ist Platz sieben over-all, in einem so stark besetzten Rennen auch nicht so sehr schlecht!!! Gewonnen hat übrigens Luis Neff. Glückwunsch!

 

Bilder, wie immer hier.

 

 

Ich habe mein Saisonziel erreicht. Am Anfang der Saison stellte ich mir die Frage was das Ziel für 2019 sei. Top Ten der internationalen MTB Bundesliga. Im letzten Rennen der Saison schaffte ich den Sprung auf Platz 10. Aber der Reihe nach. So einfach ist das nicht gewesen. Die Juniorenklasse startete als letzte Rennklasse des Tages um 16:45 Uhr. Zusammen mit 47 weiteren Startern ging es pünktlich los. Als Starthang in Titisee dient der Auslauf der Hochfirstschanze mit bis zu 30% Steigung. Ich startete aus der dritten Reihe. In den ersten beiden Reihen standen unter anderem Lennart Krayer, der amtierende deutsche Meister und WM Zwölfte. Markus Eydt als WM Neunter, Louis Krauß, Thore Hemmerling und Noah Neff, allesamt Nationalfahrer. Zudem Fahrer aus der Schweiz, Frankreich und Tschechien. Das Rennen sollte über 4 Runden + Startloop gehen. Eine Runde ist 4km lang und es gilt 185 Höhenmeter pro Runde zu absolvieren. So besonders gut kam ich nicht weg und ging als 30ter auf die Startrunde. Im ersten Trail machte ich aber schon einige Plätze gut und ging als 20ter auf die erste reguläre Runde. Vorne entbrannte sofort ein Kampf um die besten Plätze. Die beiden Schweizer Jan-Luc Halter, Léon Dénervaud, Noah Neff, Markus Eydt, Lennart Krayer, Thore Hemmerling und Louis Krauss machten sich auf und davon. Mitte der Zweiten Runde arbeitete ich mich auf Platz 14 vor. Danach ging es in allen Teilen des Feldes rund. An der Spitze mussten Eydt und Krayer abreißen lassen, Neff verlor im Wortsinne den Vorderreifen und Hemmerling trat die Flucht nach vorne an. Die beiden Schweizer blieben auf Schlagdistanz. In Runde 3 kam ich als Neunter an der Zweiten Feed und Tech Zone vorbei. Nur 10 Sekunden hinter dem Fahrer auf Platz 8. Auch hier sollte noch nichts entschieden sein. Vorne verlor Hemmerling die Spitzenposition an die Beiden Schweizer. Eydt gab das Rennen auf und Krauß näherte sich dem deutschen Meister Lennart Krayer. Jetzt blieb mir noch die letzte Runde um meine Top Ten Platzierung zu halten oder sogar noch zu verbessern. In der vorletzten Abfahrt übersah ich schon ziemlich übersäuert einen Baumstumpf, blieb mit dem linken Pedal hängen und überschlug mich. Der Sturz endete auf dem Rücken. Etwas verwirrt machte ich mich auf die Suche nach meinem Rad, welches neben der Strecke zum Stillstand kam. Indes fuhren Joris Enk und der Tscheche Jan Sáska an mir vorbei. Ich rettete meinen 11. Platz nach einer Fahrzeit von 1 Stunde und 24 Minuten ins Ziel. Der Schweizer Léon Dénervaud gewinnt vor seinem Landsmann Jan-Luc Halter. Dritter wird Thore Hemmerling. Louis Krauß zieht noch an Lennart Krayer vorbei und wird Vierter. Ich aber, erreiche mit diesem Ergebnis mein Saisonziel, eine TopTen Platzierung in der Gesamtwertung der internationalen MTB Bundesliga. Jetzt gilt es im Oktober das Rad auf die Seite zu stellen und die wohlverdiente Saisonpause zu genießen, bevor dann im November die Vorbereitung auf die Saison 2020 beginnt. Hier steht dann der Schritt in die U23 Klasse an.

 

Bilder gibt es wie schon in der ganzen Saison hier.


 

 

Heute stand endlich mal wieder die MTB Bundesliga auf dem Programm. Nachdem ich am letzten Wochenende in Remchungen auf den Dritten Platz fuhr und in der Gesamtwertung des MPDV Cup den Zweiten Platz holte galt es die gute Laune und den Schwung mit nach Freudenstadt zu nehmen. Um 6 Uhr ging es dann heute morgen in den Schwarzwald. Pünktlich um Neun fiel der Startschuss und mit mir gingen 55 Starter ins Rennen. Aus der Dritten Reihe galt es zunächst Anschluss an die Spitzengruppe zu halten. Der Starthang in Freudenstadt hat es echt in sich. Direkt nach der ersten Kurve ändert sich der Untergrund von Asphalt in losen Schotter mit bis zu 30% Steigung!!

Ich kam gut weg und musste nur 5 Plätze einbüsen. Doch mit 5 Runden ist das Rennen lang und da kann einiges passieren. Im Laufe der 4. Runde arbeitete ich mich auf Platz elf vor. Hier hatte ich den Vorteil, dass bergab niemand im Weg war. Leider kam die Gruppe im Schlussanstieg in Runde 5 wieder näher und ich musste 6 Fahrer ziehen lassen. In den letzten Beiden Abfahrten donnerte ich dann wieder auf Platz 14, welchen ich bis ins Ziel verteidigen konnte.

Jetzt steht noch das BL Abschlussrennen am nächsten Wochenende in Titisee/Neustadt an. Mal schauen was da so alles möglich ist. Die Strecke ist sehr stark Traillastig, was mir ja auf jeden Fall entgegen kommt.

 

Bilder gibt es hier

 

 

Die Sommerpause ist zu Ende und damit steht als erstes immer das MPDV Cup Final in Remchingen an. In diesem Jahr zum ersten Mal auch wirklich mein Heimrennen. Am Start standen Lennart Krayer (12 der U19 WM) Joris Enk( Team GTR), Miron Lipp, Tom Eberle und ich. Lennart und ich waren vor dem Rennen Punktgleich und somit war klar, dass der, der die bessere Platzierung einfährt den Cup gewinnt. Es braucht schon einen perfekten Tag um den amtierenden deutschen Meister schlagen zu können. Ich fühlte mich fit und so standen wir alle konzentriert am Start. Der Startschuss kam und ich trat glatt an meinem rechten Pedal vorbei und ging als letzter auf die Runde. Lennart und Miron machten mächtig Druck und das Tempo war von Anfang an sehr hoch. Nach der ersten Rund waren wir alle zusammen und ich lag in Führung. Plötzlich merkte ich aber das irgendetwas mit meiner Atmung nicht stimmte. Ich konnte nicht Tief atmen. So musste ich Lennart und Miron ziehen lassen und erstmal einen Rhythmus finden. Nach hinten bestand keine Gefahr. Allerdings ging auch nach vorne nichts mehr. Mit einigen Elitefahrern, mit welchen wir gemeinsam auf der Strecke waren, verkürtzte ich zwar den Abstand zur Spitze konnte aber nichts mehr ausrichten.

Somit stand mein Zweiter Platz in der U19 Gesamtwertung fest. Jetzt geht es in 2 Wochen mit dem Vorletzten Lauf zur MTB Bundesliga in Freudenstadt weiter.

 

Bilder gibt es wie immer von Emily hier.

 

 

Nach einer intensiven Trainings-woche stand am Wochenende eigentlich nur das MPDV Cup Rennen in Mosbach auf dem Plan. Am Freitag entschied ich mich kurzfristig, mit meinem Race Kollegen Ben Grupp vom Freiburger Pilsner Team das 2 Stunden Team Rennen, in Reudern zu fahren. Wir einigten uns auf einen Wechselzyklus von 2 Runden. Ben machte den Anfang. In Reudern ist der Le Mans Start Tradition. 27 Teams in verschiedenen Altersklassen standen am Start. Von Anfang an setzten wir uns an die Spitze des Feldes. Ben und ich fuhren konstante Rundenzeiten und gewannen das Rennen mit 25 gefahrenen Runden. Am Ende hatten wir eine Runde Vorsprung auf die Sieger der Herrenklasse. Bilder aus Reudern gibt es wie immer hier.

 

Am Sonntag gings dann nach Mosbach. Am Start standen lediglich 4 Junioren. Wie immer gingen wir mit allen Lizenzklassen an den Start. Ziemlich leer ging es für mich in den ersten Anstieg. Lennart Krayer machte von Anfang an mächtig Druck. Erstaunlich gut konnte ich die ersten beiden Runden mithalten. Joris Enk und ich kämpften lange um Platz 2. In der 4 Runde musste ich Joris ziehen lassen und sicherte mir vor meinem Teamkollegen Julian Kübler Platz 3. Die Bilder findet ihr hier.

 

Jetzt stehen ein paar ruhigere Wochen an. Mein nächster Start wird dann am 17.08 in Basel sein.

 

 

Diesmal gings nach Mannheim. Nach der total verkorksten DM vergangene Woche stand der 3. Lauf des MPDV Cups an. Am Start standen lediglich mein Teamkollege Julian Kübler, der amtierende deutsche Meister Lennart Krayer und ich. Bei hoch-sommerlichen Temperaturen ging es gemeinsam mit den Elite Herren auf die fast höhenmeter-freie Strecke. Das Tempo war von Anfang an sehr hoch. Nach zwei von sechs Runden fuhren Lennart und ich auf die Spitze des kompletten Feldes auf. Und genau hier erkannte ich meine Chance. Ich erhöte das Tempo und keiner konnte mehr mit. So fuhr ich die letzten drei Runden alleine vorneweg. Am Ende gewann ich mit einem Vorsprung von knapp einer Minute auf Lennart Krayer. Mal sehen was am nächsten Sonntag in Mosbach geht.

Ah, und übrigens. Meine Schwester Emily ist auch gefahren und kam 8 Sekunden hinter der Siegerin als zweite ins Ziel. Mein Vater war auch auf der Strecke. Er gewann das Senioren 2 Rennen.

Danke an meine Mutter, die uns den ganzen Mittag lang, an der Strecke verpflegte und mit Wasser abkühlte.

 

Bilder diesmal von allen die einen Foto halten können.

 

 

Endlich. Meine erste TopTen Platzierung in einem Rennen der internationalen MTB Bundesliga. Im hessischen Gedern stand gestern der 2 Lauf nach Heubach an. Die komplette deutsche Junioren Elite stand am Start des UCI C1 Rennens. 65 Fahrer gingen zusammen mit mir auf die verkürzte Startloop plus 5 Runden. Es war von Anfang an ein Kampf um die besten Positionen. Da ich bekanntermaßen am Start nicht so gut weg komme verlor ich ungefähr acht Plätze. An der zweiten Feed und Tech Zone wurde ich als Fünfzehnter registriert. Danach kämpfte ich mich Position um Position nach vorne. In der 2 Runde fuhr ich an David Philippi aus Dresden heran. Ich setzte mich schnell vor ihn und hatte von da an einen Begleiter. David konnte allerdings keine Führungsarbeit übernehmen. Mir machte das aber nichts aus. Ich fühlte mich gut genug ihn auf Distanz zu halten. In der 4 von 5 sehr schnellen Runden holte ich einen Vorsprung von 20 Sekunden heraus und kam somit als neunter ins Ziel, was mir weitere 4 UCI und 24 Bundesliga Punkte beschehrte. Das Rennen lief wirklich sehr gut und jetzt steht die Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft am 23.06 in Wombach an.

 

Bilder vom Rennen gibt es wie immer hier von meiner Schwester

 

Am Wochenende standen die Baden-württembergischen XCO Meisterschaften in Böhringen an. Start war um 10:40 Uhr bei sommerlichen Temperaturen. 22 Starter aufgestellt nach Bundesliga Ranking. Und schon hier passte einiges nicht. Ich wurde schlichtweg vergessen und startete aus der vorletzten Reihe Vor mir ein Fahrer der den Start verpennt hat. Somit kam ich als Vorletzter aus der Startloop auf die 2 Kilometer kurze Strecke. In Runde 2 von 10! lag ich auf Platz 7. Danach kämpfte ich mich auf Platz 5 vor. Eine Runde vor Schluß fuhr ich auf Florian Seybold auf und ging vor dem Slalom, mit ordentlich Geschwindigkeitsüberschuss, an ihm vorbei. Er konnte nicht mehr mit und mir war klar, das wird Platz 4 heute. Insgesamt kann ich mit der Platzierung ganz zufrieden sein.

 

Mehr Fotos von Emily. Wie immer hier.

 

Auf in die Pfalz! Eines der schönsten Rennen des Jahres findet in Bundenthal, im Dahner Felsenland statt. Der 5,6km lange Kurs bietet alles was das Bikerherz begehrt. Trails, schnelle Abfahrten und kurze steile Anstiege. Man kommt auf der gesamten Strecke eigentlich kaum zum Ver- schnaufen. Am Start musste ich mich durch den Verkehr kämpfen um in Runde 2 dann an Marcel Scherer dran zu sein. Nach drei von 4 Runden musste ich ein wenig rausnehmen und Marcel ziehen lassen. Der Aufwand aus der ersten Runde machte sich dann doch bemerkbar und ich finishte auf Platz 2. Jetzt steht die Vorbereitung auf die Ba-Wü nächste Woche in Böhringen an.

 

Hier gibt es noch mehr Fotos 

First win this year! Endlich mal schönes Wetter. In Waibsatdt stand der zweite Lauf des MPDV Cup auf dem Programm. Nachdem ich Aufgrund meiner Zwischenprüfung am Samstag nicht in Albstadt bei der UCI World Juniors Serie starten konnte entschied ich mich am Sonntag in Waibstadt zu starten. Von der ersten Runde an ging auf die Jagd der Lizenz Herren. Acht Runden später kam ich als erster Juniorenfahrer ins Ziel. Somit stand meiner erster Sieg fest. Danke für die tollen Bilder und den Support an der Strecke.

 

Mehr Bilder wie immer von meiner Schwester Emily.

Und hier der Bericht von den Bike Riders.

 

0 Grad, Regen und Schnee. So hat mich die Ostalb zum ersten Bundesligarennen in Heubach empfangen. Schon der erste Streckentest am Samstag hatte eine 2 Stündige Radputz- aktion zur Folge. Am Sonntag pünktlich um 9:00 Uhr ging ich dann mit 115 weiteren Fahrern bei 1,5 Grad auf die Strecke. Wenigstens regnete es nicht. Die Startloop in Heubach ist nichts für schwache Nerven. 1.6 km, 210 hm, Asphalt und 4 Meter breit. Da geht es schon ordentlich zur Sache. Meinen Startplatz 42 konnte ich nicht ganz halten war aber obwohl mir die Startloop eigentlich nicht liegt ganz Zufrieden. Oben angekommen konnte ich ein paar Plätze gut machen bevor es dann zum ersten Mal in den Downhill ging. Hier wurde ich ganz schön aufgehalten und konnte nicht mein Tempo fahren. Das war aber bei diesen Bedingungen auch nicht zu erwarten. Ich kämpfte mich im Laufe der 3 Runden auf Platz 42 zurück und wäre somit super Zufrieden gewesen. Wenn da nicht am letzten Uphill die Kette vom Kettenblatt gesprungen wäre und eine Gruppe mit elf Fahrern die ca. 15 Sec hinter mir war vorbeigefahren wäre. Letztlich wurde ich 53. und bin zwar mit dem Rennverlauf zufrieden, mit dem Ergebnis allerdings nicht. Aber auch das gehörrt dazu. Jetzt bereite ich mich auf meine Zwischenprüfung vor und am Sonntag werde ich in Waibstadt wieder am Start stehen.

 

Hier sind noch mehr Fotos

 

Am vergangenen Wochenende stand nun auch der erste Lauf des MPDV Cup's in Untermünkheim an. Anstelle nach Beringen (B) zum UCI Rennen zu fahren entschied ich mich in Vorbereitung auf das nächste Rennen des 3 Nations Cup in Saalhausen für den Start in Untermünkheim. Nach sieben Runden fuhr ich wie schon in Solingen auf den dritten Platz. 

 

 

 

Endlich ist es soweit. Mein erstes Rennen der Saison 2019 stand an. Nicht gerade um die Ecke. Ein UCI C3 Rennen in Solingen bei Düsseldorf. Start war um 9.00 Uhr bei recht ungemütlichen 6 Grad. Aufgrund meiner UCI Punkte stand ich in der ersten Startreihe. Der Starschuss fiel pünklich und ich kam endlich mal gut weg von der Linie. Vom Start weg bildete sich ein Spitzengruppe von vier Fahrern. Nach drei von 6 Runden hatte sich Markus Eydt absetzen können und ich lag auf Platz 2. In Runde 4 bekam ich ein paar Probleme mit meiner Kette und konnte nicht mehr den vollen Druck aufs Pedal bringen. Luca Effinger konnte mich einholen und mir 15 sec. abnehmen. Die weiteren Angriffe von hinten konnte ich abwehren. So ging es auf die letzte Runde und ins Ziel.

 

 

 

Die Vorbereitung auf die Saison 2019 hat begonnen und für mich beginnt ein neuer Abschnitt meines Radsporttraums. Ab jetzt starte ich für die Bike-Riders Remchingen.

Ich freue mich schon in meinem neuen Umfeld trainieren und Rennen fahren zu können. Meine Bikes kommen auch in dieser Saison von RIDLEY Bikes aus Belgien.